Brieftauben, die "Drohnen" der Vergangenheit

Der Brieftaubensport und seine Geschichte sind leider nur selten Gegenstand einer wissenschaftlichen Betrachtung. Deshalb freuen wir uns sehr, Ihnen eine dieser Arbeiten jetzt in der „Brieftaube“ vorstellen zu können.

„Die Brieftaube im ersten Weltkrieg“ lautet das Thema der Bachelor-Arbeit von Mareike Kühntopp, die damit im vergangenen Jahr ihre akademische Ausbildung im Kernfachstudiengang Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf erfolgreich abschließen konnte.

Freuen Sie sich auf historisches Wissen rund um die Brieftaube, und lassen Sie sich von Sachverhalten und Details überraschen, die auch Sie bisher noch nicht kannten!

Wegen des Umfangs der Arbeit veröffentlichen wir eine gekürzte Version, die wir in vier Abschnitte aufteilen. 

Die Redaktion  

Was hat sich seit dem Einsatz der "Militär-Brieftauben" im 1. Weltkrieg,  als Vorläufer der heutigen Drohnen, geändert? Lassen Sie sich von Sachverhalten und Details überraschen, die auch Sie bisher noch nicht kannten!

Die Brieftaube im Ersten Weltkrieg (Teil 4)

Von Mareike Kühntopp kuehntopp mareike

Dennoch gelang es britischen Spionen, die sich im besetzten Belgien aufhielten, zunächst weiterhin per Taubenpost mit ihren Verbindungsstellen zu kommunizieren[i]. Gängige Praxis war es dabei, Brieftauben in Körben zu transportieren, die mit Fallschirmen über dem besetzten Gebiet abgeworfen wurden. Den Tauben wurden von den Geheimagenten Nachrichten mitgegeben, und die Tiere machten sich auf den Rückweg. Anders als auf dem Luftweg war es kaum möglich, Tauben in die Besatzungszonen zu schmuggeln, allerdings war diese Methode bald auch unter den Deutschen hinreichend bekannt, sodass hier versucht wurde, mit entsprechenden Regelungen diese Praxis zu unterbinden[ii]. Solche Regelungen beinhalteten die bereits erwähnte Erlaubnis für das Militär, verdächtige Brieftauben in der Luft abzuschießen.

Anders als in der besetzten Zone, ging man in Deutschland selbst später so weit, Aufrufe in Zeitungen zu veröffentlichen, gefundene oder zugeflogene Brieftauben abzuliefern, da es sich um potentielle Spionagetauben handeln könnte. Ein weiteres Mittel, diese Praxis der Spionage zu unterbinden, lag darin, das Verfahren in Zeitschriften zu erklären. So wurde ein entsprechender Artikel in der Zeitschrift für Brieftaubenkunde veröffentlicht[iii]. Diese Aufrufe förderten die „Spionagephobie“ und hatte vor allem in den westlichen Grenzgebieten zur Folge, dass viele Tauben gesichert und den Militärbehörden übergeben wurden[iv]. Dennoch gelang es dem belgischen Spionagenetz „La Dame Blanche“ zeitweise aus der Besatzungszone zu kommunizieren[v]. Sie schickten vorrangig Nachrichten in die benachbarten Niederlande, wo englische Truppen stationiert waren, aber einige Nachrichten wurden auch direkt nach England geschickt. Depeschen direkt nach England zu schicken war jedoch eher selten und wurde nur für extrem wichtige Botschaften angewandt, da es für Tauben schwieriger ist, direkt über das Meer zu fliegen. Aus diesem Grund wurde der Umweg über die Niederlande meistens vorgezogen.

Auch im Deutschen Reich hatte die Angst vor Spionen Konsequenzen. Es wurde gesetzlich festgelegt, dass „Ausländer aus den Staaten der Kriegsgegner schließlich keine Brieftauben mehr halten [durften], sofern sie nicht selbst ohnehin interniert waren“[vi]. Der Verband der deutschen Brieftaubenzüchter-Vereine schloss 1916 im Sinne des Preußischen Kriegsministeriums alle nicht-deutschen Mitglieder aus seinen Reihen aus[vii]. Diesem Aufruf folgten schnell sämtliche Vereine des Dachverbandes. Doch obwohl die Angst der Deutschen vor Spionage mit und durch Brieftauben hoch war, nutzten sie selbst diesen Weg, wie zum Beispiel 1914 in China, als deutsche Geheimagenten aus der von den Japanern belagerten Stadt Tsingtao Nachrichten via Brieftauben in die Provinz Shantung schickten[viii]. Die Berichte über solche Einsätze auf deutscher Seite sind jedoch eher spärlich. Man kann in dem Zusammenhang davon ausgehen, dass sich der Einsatz deutscher Tauben auf europäischem Boden eher auf das Meldewesen konzentrierte. Die Vermutung liegt nahe, da von Spionageberichten vorwiegend aus den besetzten Gebieten berichtet wird, also aus Belgien und Frankreich, und diese Spione arbeiteten meist für die Alliierten. Das Deutsche Reich war hier kaum betroffen, wenngleich die Angst vor Spionen auch in der Heimat medial forciert wurde.

Wie zuvor beim Einsatz von Brieftauben zu Meldezwecken, so sind auch die Spionagebemühungen nicht einzig auf die Westfront beschränkt. Während an der Ostfront vor allem Deutsche und Österreicher von den Tauben als Meldern profitieren konnten, machten sich die Russen ihre Tauben anders zu Nutzen. Sie nutzten Brieftauben tatsächlich meist zu Spionagezwecken. Hier war es zum Großteil allerdings die zivile Bevölkerung in den von deutschen und österreichischen Truppen besetzten Gebieten, die Tauben losschickten und so beispielsweise Meldungen über die Truppenstärke der Besatzer hinter die russischen Linien schickten. So ließ die Zivilbevölkerung ihren Soldaten Informationen zukommen, in der Hoffnung, befreit zu werden.[ix]

Kurz vor Kriegsende begannen Franzosen und Amerikaner in Kooperation sogar, Tauben daran zu gewöhnen, nachts zu fliegen. Dass solche Tauben auch zu Spionagezwecken auf altbekannten Wegen in die Besatzungszonen geschickt werden sollten, darf in diesem Zusammenhang ebenfalls angenommen werden. Die Übungen waren zunächst nur als Experiment gedacht, und man rechnete zunächst auch kaum mit Erfolgen, doch schnell stellte sich heraus, dass Tauben sich auch nachts orientieren können. Amerikanischen  Berichten zufolge, war die Rückkehrrate der Tauben beim Schein des Vollmondes sogar kaum von den Ergebnissen bei Tageslicht zu unterscheiden. Wenngleich der Trainingsaufwand höher war als bei anderen Meldetauben, stellte es sich als vorteilhaft heraus, gewisse Nachrichten nachts zu verschicken[x]. Da diese Bemühungen jedoch erst kurz vor Kriegsende wirklich konkrete Formen annahmen und eines intensiveren und vor allem zeitaufwendigeren, sowie zeitlich deutlich begrenzten Trainings bedurften, wurden die Pläne, solche Tauben einzusetzen, im Ersten Weltkrieg nicht mehr realisiert, obwohl vor allem die Amerikaner von dieser Form der Nachrichtenübermittlung zunehmend fasziniert waren.

Dennoch war die Nutzung von Brieftauben zu Spionagezwecken gleichzeitig auch problematisch, da sich insbesondere zwei gravierende Schwierigkeiten zeigten, wie im Aufsatz von Rainer Pöppinghege und Tami Proctor gut dargestellt wird: „Erstens waren die Tiere nicht im besten körperlichen Zustand, da sie aus Geheimhaltungsgründen nicht die Zuwendung und die Trainingsmöglichkeiten wie ihre Artgenossen in militärischen Einheiten erhielten. Zweitens erwies es sich als hochgradig gefährlich für ein Spionagenetz, wenn die Tiere abgefangen wurden“[xi]. Im Fall einer drohenden Entdeckung mussten die verantwortlichen Spionagenetze als Folge oft ihre verbleibenden Tauben töten und sämtliche Beweise vernichten, wenn sie selbst nicht auffliegen wollten, wie im von Pöppinghege und Proctor genannten Vorfalls beim palästinensischen Netzwerk NILI[xii]. Dieses Beispiel zeigt außerdem, dass Brieftauben nicht nur von den Alliierten während des Ersten Weltkrieges genutzt wurden. Auch auf nicht-europäischem Boden, in diesem Fall gegen die Briten, wurden Tauben zur Spionage genutzt, wenngleich sich auch dieser Erfolg in Grenzen hielt, da die Briten wie auch die Deutschen in Europa schnell Mittel und Wege gefunden hatten, solche Aktionen zu unterbinden. Zumeist waren harte Strafen nach Anklage auf Hochverrat die Folge, und gerade für Untergrundorganisationen wurde es nach und nach schwieriger, dagegen anzukommen. Daher verliefen solche Bemühungen im Laufe der Zeit im Sand.

Dennoch sind sie nicht grundsätzlich gescheitert, wenn man bedenkt, dass die Botschaften der Tauben, die ihren Weg gefunden hatten, durchaus von Nutzen waren. Auch wenn der Erfolg, Brieftauben zu Spionagezwecken und für geheimdienstliche Botschaften zu nutzen, im Vergleich zu ihrem eigentlichen Zweck, der bloßen Nachrichtenübermittlung, eher gering war. Die Versuche waren vorhanden und zumindest anfänglich erfolgreich. Gerade die Angst der Deutschen, dass sich hieraus für sie ein Nachteil entwickeln könnte, zeigt deutlich, dass diese Sorgen teilweise gerechtfertigt waren. Wie die Versuche der Besetzten und Alliierten, Tauben zu Spionagezwecken einzusetzen, zu bewerten ist, möchte ich nun im Fazit in den Kontext setzen und abschließend bewerten.

  1. Fazit

Die Taube als Symbol des Friedens schon im frühen Christentum[xiii]. Die Taube als (unfreiwillige) Kriegsteilnehmerin[xiv]. Zwei Seiten eines Bildes, das sich in den vergangen hundert Jahren seit Ausbruch des Ersten Weltkrieges weiter verstärkt hat. In dieser Arbeit habe ich mich näher mit dem Bild der Brieftaube im Krieg, insbesondere ihrer Rolle im Ersten Weltkrieg, auseinander gesetzt. Die Brieftaube als Überbringerin unzähliger Nachrichten, die Brieftaube als Spionin, und als stilisierte Heldin in Ausstellungen und Kriegsdenkmälern. Ich habe versucht, anhand des Beispiels des deutsch-französischen Krieges 1870/71 zu zeigen, dass die Brieftaube nicht erst im Ersten Weltkrieg eine große Bedeutung eingenommen hat. Die Wurzeln liegen im deutsch-französischen Krieg, er gab den Anstoß für viele Armeen, selbst ein Brieftauben-Korps aufzubauen, nachdem die Franzosen während der Belagerung von Paris positive Erfahrungen mit der Nachrichtenüberbringung durch Brieftauben machen konnten. Obwohl sich die anfängliche Euphorie über diese Korps in vielen Armeen rasch wieder mäßigte, und die Brieftaube scheinbar durch moderne Kommunikationsmittel ersetzt wurde[xv], nutzten fast alle Kriegsteilnehmer im Verlauf des Ersten Weltkrieges immer mehr Brieftauben für ihre Zwecke. Die tatsächlichen Zahlen gehen hier weit auseinander und lassen sich kaum genau zurückverfolgen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich die Technik weiter, und modernere Kommunikationsmittel wurden eingeführt und weiter optimiert, aber dennoch spielte die Brieftaube auch im Zweiten Weltkrieg noch einige wichtige Rolle[xvi]. Wenn ihr Einsatz hier auch schon nicht mehr der gleichen Intensität entsprach wie im Ersten Weltkrieg. Vor allem die Amerikaner, Briten und Franzosen nutzten die Brieftaube noch zwischen 1939 und 1945. So unterhielt die US-Armee beispielsweise noch 54.000 Brieftauben, die britische Armee verzeichnete sogar noch 250.000 Brieftauben im eigenen Dienst. In Deutschland hatte man sich dagegen hinsichtlich der Nachrichtenübermittlung umorientiert. Da man allerdings wusste, dass die Alliierten noch immer auf die Kommunikation via Brieftaube setzten, richteten die Deutschen immer wieder Greifvögel ab, um diese Nachrichten abzufangen. Hier kamen die frühen Bemühungen der Amerikaner und Franzosen, Tauben zu trainieren, auch nachts zu fliegen, zum Tragen. Die Tauben wurden während des Zweiten Weltkrieges vornehmlich am frühen Abend oder in hellen Nächten aufgelassen, zum Schutz vor Scharfschützen, aber auch um sie vor den Greifvögeln der Deutschen zu bewahren[xvii]. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg schafften die Franzosen, Briten und Amerikaner nach und nach ihre Brieftaubenkorps ab. Zuletzt waren Brieftauben nur noch in der Schweiz im Militärdienst aktiv. Im Jahr 1994 wurde der Brieftaubendienst auch bei der Schweizer Armee aus Kostengründen endgültig eingestellt[xviii].

Betrachtet man diese Entwicklung der Brieftaube im Militärwesen nach dem Ersten Weltkrieg, stellt sich gleichermaßen wieder die Ausgangsfrage der Arbeit. Hat sich die Brieftaube durch den Ersten Weltkrieg einem Bedeutungswandel unterzogen? Eben war die Rede von der Taube als Friedenssymbol im Gegensatz zur Taube als Kriegsteilnehmerin. Nimmt man diesen Gegensatz zusätzlich zu der Unterscheidung, die in der Arbeit vorgenommen wurde – nämlich die Brieftaube einerseits als Nachrichtenübermittlerin und die Brieftaube als Spionin andererseits – dann lässt sich die Ausgangsfrage sicherlich positiv beantworten. Betrachtet man den deutschsprachigen Raum, so werden Brieftauben kaum mit Krieg im Allgemeinen und dem Ersten Weltkrieg im Speziellen in Verbindung gebracht. Gerade die deutschen Brieftaubenzüchter, die ihre Tiere seit Kriegsausbruch im Jahr 1914 dem Militär überstellt hatten, versuchten auf die Rolle ihrer Tauben aufmerksam zu machen. Diese Bemühungen gingen jedoch kaum über einige Artikel in ihrer Verbandszeitschrift hinaus[xix]. In der allgemeinen Wahrnehmung sind solche Anstrengungen gescheitert, was sicherlich auch in engem Zusammenhang mit der Niederlage im Krieg steht. Unter diesen Umständen war man auf deutscher Seite nicht geneigt, wenigstens die kleinen Erfolge des Krieges zu feiern. Die Niederlage war zu brutal und endgültig gewesen, als dass solche Bemühungen  hätten Früchte tragen können[xx]. Vielmehr hat sich nach dem Ersten Weltkrieg, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg das Bild der Taube als Friedenssymbol gefestigt. Allbekannt in diesem Zusammenhang ist das Bild der weißen Taube mit dem Ölzweig, das als universelles Friedenssymbol verwandt wird[xxi]. Bis in die heutige Zeit werden auch Brieftauben immer wieder im Zeichen des Friedens aufgelassen, auch im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg. So fand im Jahr 2005 im Gedenken an die Schlachten um Verdun ein Friedensflug am Fuße der Festung Fort Douaumont statt. In diesem Rahmen trafen sich auch der ehemalige französische Präsident François Mitterrand und Altkanzler Helmut Kohl, um sich symbolisch die Hand zur Versöhnung zu reichen[xxii]. Dabei ist die Taube als Friedenssymbol keineswegs eine Erfindung, die aus den beiden Weltkriegen resultiert. Schon im Mittelalter und der frühen Neuzeit galt die Taube als Friedenssymbol und wurde häufig im Zusammenhang mit der Beendigung von Kriegen verwendet, wie etwa nach dem Dreißigjährigen Krieg[xxiii]. Dennoch wurde dieses Bild gerade im 20. Jahrhundert nach der Erfahrung zweier Kriege erneut thematisiert und hält sich bis heute in den Köpfen[xxiv].

In diesem Zusammenhang kann man also tatsächlich von einem Bedeutungswandel sprechen, dem die Brieftaube sich nach dem Ersten Weltkrieg unterzogen hat. Die Betonung liegt hier insbesondere auf dieser Kriegserfahrung, da die Nutzung von Brieftauben hier noch viel intensiver war als später im Zweiten Weltkrieg. Der Einsatz von Tauben – ob zu Meldezwecken oder zur Spionage – war in diesem Krieg zudem viel näher an der Bevölkerung, wie die Nutzung ziviler Brieftauben während der gesamten Kriegsdauer deutlich zeigt. Daher ist es meines Erachtens sinnvoll, den Fokus bei dieser Betrachtung auf den Ersten Weltkrieg zu legen, ohne dass die Einsätze von Brieftauben im Zweiten Weltkrieg völlig außer Acht gelassen werden sollten.

Tiere in Kriegen, insbesondere die Brieftaube, haben sich als Forschungsfeld für Historiker erst in jüngster Zeit eröffnet. Dennoch können schon jetzt viele Rückschlüsse und Fragestellungen gezogen werden, die gerade im Rahmen der Human-Animal-Studies auch weiterhin interessant sein werden. Mit dieser Arbeit möchte ich einen weiteren Beitrag zu diesem Feld leisten.

(Ende der vierteiligen Veröffentlichung „Die Brieftaube im Ersten Weltkrieg“)

  1. Quellen- und Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

  • Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (Hg.): Jahrbuch Zeitschrift für Brieftaubenkunde 1914, 29. Jahrgang. Hannover, 1914.
  • Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (Hg.): Jahrbuch Zeitschrift für Brieftaubenkunde 1915, 30. Jahrgang. Hannover, 1915.
  • Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (Hg.): Jahrbuch Zeitschrift für Brieftaubenkunde 1916, 31. Jahrgang. Hannover, 1916.
  • Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (Hg.): Jahrbuch Zeitschrift für Brieftaubenkunde 1917, 32. Jahrgang. Hannover, 1917.
  • Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (Hg.): Jahrbuch Zeitschrift für Brieftaubenkunde 1918, 33. Jahrgang. Essen.
  • The Illustrated War News, 19.9.1917. (siehe Anhang)
  • The Illustrated War News, 7.10.1917. (siehe Anhang)

 

Literaturverzeichnis

  • Ferro, Marc: Der grosse Krieg 1914-1918. Frankfurt/Main, 1988.
  • Fussel, Hans; Kühntopp, Klaus (Hg.): Chronik. 1884-2009: 125 Jahre Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.. Essen, 2009.
  • Haag-Wackernagel, Daniel: Die Taube. Vom heiligen Vogel der Liebesgöttin zur Strassentaube. Basel, 1998.
  • Hildebrandt, Carl: Gefiederte Kuriere. Der Brieftaubendienst der Schweizer Armee 1917-1994. Wabern, 2001.
  • Hoffmann, Hilmar: Das Taubenbuch. Frankfurt/Main, 1982.
  • Howard, Michael: The Franco-Prussian War. The German invasion of France, 1870-1871. London, 1981.
  • Kühlich, Frank: Die deutschen Soldaten im Krieg von 1870/71. Frankfurt/Main, 1995.
  • Monestier, Martin: Les pigeon voyageurs. Histoire militaire, postale et sportive. Paris, 1994.
  • Pöppinghege, Rainer (Hg.): Tiere im Krieg: Von der Antike bis zur Gegenwart. Paderborn, 2009.
  • Pöppinghege, Rainer; Proctor, Tammy: „Außerordentlicher Bedarf für das Feldheer“ – Brieftauben im Ersten Weltkrieg. In: Pöppinghege, Rainer: Tiere im Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart. Paderborn, 2009. S. 103-116.
  • Pöppinghege, Rainer: Tiere im Ersten Weltkrieg. Eine Kulturgeschichte. Berlin, 2014.
  • Roscher, Mieke: Von einer Geschichte mit Tieren zu einer Tiergeschichte. In: Spannring, Reingard; Schachinger, Karin; Kompatscher, Gabriela; Boucabeille, Alejandro (Hg.): Disziplinierte Tiere? Perspektiven für die wissenschaftlichen Disziplinen. Bielefeld, 2015.
  • Salewski, Michael: Der Erste Weltkrieg. Paderborn, 2003.

[i] Vgl. ebd., S. 116.

[ii] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 109.

[iii] Vgl. „Die Brieftauben bei unseren Feinden“ in: Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1916), Nr. 29, S. 2.

[iv] Vgl. ebd.

[v] Vgl. ebd., S. 110.

[vi] Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 116/117.

[vii] Vgl. ebd., S. 117.

[viii] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 109.

[ix] Vgl. Hoffmann: Das Taubenbuch (1982), S. 127.

[x] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 69.

[xi] Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 110.

[xii] Vgl. ebd., S. 111.

[xiii] Vgl. Haag-Wackernagel, Daniel: Die Taube. Vom heiligen Vogel der Liebesgöttin zur Strassentaube. Basel, 1998, S. 115 (künftig zitiert als Haag-Wackernagel: Die Taube (1998)).

[xiv] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Krieg (2009), S. 7.

[xv] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 93.

[xvi] Vgl. ebd., S. 113.

[xvii] Vgl. Fussel/Kühntopp: Chronik (2009), S. 13.

[xviii] Vgl. Hildebrandt: Gefiederte Kuriere (2001), S. 287.

[xix] Während des Krieges wurden immer wieder Berichte von Soldaten im Feld veröffentlicht, die beispielsweise als Pfleger der Tauben mitgereist waren oder aber die selbst eingezogen worden waren. In diesen Berichten schilderten sie vor allem die Aufgaben der Tauben. Es gibt auch Berichte, in denen die Taten der Brieftauben vor allem den daheim gebliebenen Züchtern näher erläutert werden sollten. Diese Berichte waren aus Geheimhaltungsgründen allerdings nur sehr selten und gingen kaum ins Detail.

[xx] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 116.

[xxi] Vgl. Haag-Wackernagel: Die Taube (1998), S. 191.

[xxii] Vgl. Fussel/Kühntopp: Chronik (2009), S. 12.

[xxiii] Vgl. Hoffmann: Das Taubenbuch (1982), S. 60.

[xxiv] Vgl. ebd., S. 64.

FOTOS (Quellenhinweise ins Foto)

Foto 01, BU: [Foto: Schweizerisches Bundesarchiv]

Eine Momentaufnahme in einem Lager an der Front im norditalienischen Trient: Taubenrucksäcke, „Taubenzelt“ und Gasschutzkasten.

Foto 02, BU: [Foto: Schweizerisches Bundesarchiv]

Auch die Schweizer nutzen Brieftauben im Ersten Weltkrieg (das Foto entstand zwischen 1914 und 1918 in Bern). Erst 1994 wurden die letzten Brieftauben der Schweizer Armee außer Dienst gestellt.

Foto 03, BU:

Trotz Funkgeräten spielte die Brieftaube auch im Zweiten Weltkrieg noch einige wichtige Rolle. Vor allem die Amerikaner, Briten (im Foto) und Franzosen nutzten die Brieftaube noch zwischen 1939 und 1945.

Foto 04, BU: [Foto: Österreichische Nationalbibliothek]

Ein Taubenschlag der österreichischen Armee an der italienischen Front (1918, wenige Wochen vor Kriegsende).

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