Brieftauben, die "Drohnen" der Vergangenheit

Der Brieftaubensport und seine Geschichte sind leider nur selten Gegenstand einer wissenschaftlichen Betrachtung. Deshalb freuen wir uns sehr, Ihnen eine dieser Arbeiten jetzt in der „Brieftaube“ vorstellen zu können.

„Die Brieftaube im ersten Weltkrieg“ lautet das Thema der Bachelor-Arbeit von Mareike Kühntopp, die damit im vergangenen Jahr ihre akademische Ausbildung im Kernfachstudiengang Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf erfolgreich abschließen konnte.

Freuen Sie sich auf historisches Wissen rund um die Brieftaube, und lassen Sie sich von Sachverhalten und Details überraschen, die auch Sie bisher noch nicht kannten!

Wegen des Umfangs der Arbeit veröffentlichen wir eine gekürzte Version, die wir in vier Abschnitte aufteilen. 

Die Redaktion  

Was hat sich seit dem Einsatz der "Militär-Brieftauben" im 1. Weltkrieg,  als Vorläufer der heutigen Drohnen, geändert? Lassen Sie sich von Sachverhalten und Details überraschen, die auch Sie bisher noch nicht kannten!

Die Brieftaube im Ersten Weltkrieg (Teil 3)

Von Mareike Kühntopp kuehntopp mareike

Der Umfang der Nachrichten, die den Tauben mitgegeben wurden, war unterschiedlich bemessen. Es gab verschiedene Behältnisse für den Transport der Botschaften, die die Taube je nach Größe mehr oder weniger beeinträchtigen konnten. Die Größe bestimmte auch, wie weit die Taube gefahrlos damit fliegen konnte. Laut britischen Berichten war es sogar möglich, einer Taube über kurze Distanzen zwei solcher Nachrichtenbehälter umzuschnallen[1]. Wie effizient diese Art der Kommunikation war, zeigt deutlich die Meldung der britischen Regierung, nach der über 95 Prozent aller Nachrichten, die durch Brieftauben übermittelt wurden, ihr Ziel auch tatsächlich erreichten, sofern bei der Übermittlung normale Bedingungen herrschten[2]. Probleme bei der Übermittlung gab es lediglich bei schlechten Wetterbedingungen, wie Regen, starkem Wind oder auch Nebel, die die Orientierungsmöglichkeiten der Tauben stark beeinträchtigen konnten. Wie wichtig gerade den Deutschen der Einsatz von Brieftauben ist, zeigt sich zudem deutlich daran, dass sie mit Beginn der Giftgaseinsätze ihre Tauben von der Front abzogen und sie erst wieder einsetzten, als sie eine Möglichkeit gefunden hatten, sie vor den Gasen zu schützen[3]. Bemühungen, die Tiere vor den Wirkungen der Gase zu schützen gab es jedoch nicht nur in Deutschland. In Frankreich führte man Tests durch, um die Wirkung von Giftgasen auf Tauben und andere Tiere zu überprüfen und Maßnahmen zu entwickeln um die Tiere zu schützen. Die Konsequenz war die Entwicklung spezieller Schutzmaterialien wie etwa eigens angefertigte Gasschutzmasken[4].

Der Einsatz von Brieftauben war jedoch nicht einzig auf die Schützengräben und die Front beschränkt. Vor allem die britische Marine und die Royal Air Force (RAF) nutzten Brieftauben auf ihren Schiffen und Flugzeugen, um beispielsweise Notbotschaften loszuschicken. Bei der RAF war es daher Vorschrift bei jedem Flug der seewärts startete, mindestens zwei Meldetauben an Bord zu nehmen, um notfalls Hilferufe absetzen zu können. Nach Ende des Krieges waren auf diese Weise tatsächlich 717 Nachrichten eingegangen[5]. Neben der RAF und der britischen Marine waren auch die Deutschen bemüht, ihre Tauben zu Einsätzen aus Flugzeugen und U-Booten zu trainieren[6].

Wie wichtig die kleine Nachricht sein konnte, die eine Meldetaube überbrachte, und zu welcher Popularität diese Kriegshelden gesteigert wurden, zeigen deutlich zwei Beispiele aus der Schlacht um Verdun. Zum einen die französische Taube „Tricolore“, die den Truppen außerhalb der Schützengräben rechtzeitig den Befehl für den „coup surprise“ übermitteln konnte. Mit diesem Manöver konnten eingekesselte französische Truppen befreit werden[7]. Als zweites Beispiel soll die amerikanische Taube „Cher ami“ dienen, die noch heute gerade in Amerika weit bekannt ist. Bei den Kämpfen im Oktober 1918 hatte die 77. amerikanische Infanterie-Division des Majors Charles Whittlesey den Kontakt zu den übrigen Truppen verloren. Die Division, die etwa 500 Mann umfasst hatte, wurde von Deutschen Truppen umschlossen, die wiederrum von der amerikanischen Artillerie beschossen wurden. Irrtümlicherweise trafen sie allerdings auch ihre eigenen Männer. Major Whittlesey sah in seiner letzten Botentaube die einzige Möglichkeit, seine Kameraden um die Einstellung des Feuers zu bitten. Er schickte die Taube mit der entsprechenden Nachricht auf den Weg. Obwohl schwer verletzt, erreicht die Taube die Stellungen der amerikanischen Artillerie und rettete damit 194 verbliebenen Soldaten des Majors das Leben. Dafür erhielt die Taube ihren Namen „Cher ami“ sowie den Kriegsorden „Croix de Guerre“ der französischen Armee. Nach ihrem Tod wurde die Taube präpariert und wird noch heute im National Museum of American History in Washington ausgestellt[8]. Bemerkenswert ist der Einsatz dieser Taube außerdem, da Amerika erst 1917 in den Ersten Weltkrieg eintrat. Auch vorher hatten sie keine Erfahrungen mit dem Einsatz von Brieftauben im Krieg gemacht. Dennoch erkannten sie die Vorteile, die sich hier ergaben und holten sich Hilfe bei den Briten und Franzosen was Ausbildung, Ausrüstung, und die Tauben selbst betraf, ehe sie eigene Versuche starteten, Brieftauben an der Front zu nutzen[9]. Aufgrund des späten Kriegseintritts und der mangelnden Struktur im eigenen Land, wurde das amerikanische Heer vor allem von den Briten mit weiteren Tauben versorgt[10]. Doch trotz des späten Kriegseintritts und der bescheidenen Erfahrungen der Amerikaner mit Militärbrieftauben, gelang es ihnen, sich zu einer der führenden Brieftauben-Nationen zu entwickeln, indem sie „einen Taubenschlag entwickelt[en], der mehreren Tausend Vögeln Platz bot“[11]. Allerdings schafften die Amerikaner es nicht, vor allem wegen ihrer mangelnden Erfahrung im Vorfeld, sich bei der Nutzung von Brieftauben vollständig von den Briten und Franzosen abzusetzen. Gerade im amerikanischen Heer kam es immer wieder zu Unfällen mit Brieftauben, da es ihnen an Fachpersonal fehlte, die den fachgerechten Umgang mit Brieftauben gewohnt waren und so beispielsweise Krankheiten hätten vermeiden können[12]. Als Beispiel eines solchen Unfalls infolge des falschen Umgangs mit Tauben kann ein missglücktes Experiment gesehen werden, bei dem versucht worden war, einen Korb mit Tauben aus einem Flugzeug abzuwerfen. Aufgrund falscher Befestigungen verfing sich der Korb am Flugzeug und wurde so weiter mitgeschliffen[13]. Dennoch konnten die Amerikaner ihre eigenen Erfolge mit Brieftauben im Krieg feiern, sodass sie nach dem Krieg viele dieser Helden auf Tournee schickten, um sie den Menschen zu präsentieren, zunächst noch lebendig, später auch in ausgestopfter Form[14]. Doch nicht nur die Amerikaner präsentierten Militärbrieftauben in der Heimat. Auch der Londoner Zoo stellte 1918 deutsche Militärbrieftauben mitsamt ihrem mobilen Taubenschlag aus[15].

Doch nicht nur die aktiv am Krieg beteiligten Staaten erkannten den Wert von Brieftauben für diesen Krieg. Auch die schweizerische Armee begann nach Ausbruch des Krieges, eine entsprechende Truppe zu organisieren und aufzubauen[16]. Allerdings war die Bereitschaft der schweizerischen Züchter, anders als beispielsweise in Deutschland, ihre Tauben dem Militärdienst zu überstellen, vergleichsweise gering, sodass die verantwortlichen Abteilungen Maßnahmen ergreifen mussten, die Motivation der Züchter zu erhöhen. Das hatte zur Folge, dass Subventionen, die den Züchtern vor dem Krieg gewährt worden waren, zurückgezahlt werden mussten, wenn sie nicht bereit waren, einen Teil ihrer Tauben dem Militär zu überlassen. Ferner wurden ihnen die Subventionen auch für die Zukunft aberkannt[17]. Es dauerte noch bis zum Jahr 1916, bis die Schweizer Armee erste Versuche mit mobilen Taubenschlägen unternahm[18] und noch ein weiteres Jahr bis sie beschloss, den Brieftaubendienst als eigenes Korps auszugliedern[19].

Der Einsatz von Brieftauben war nicht nur auf die Westfront beschränkt, obwohl der Großteil der Militärtauben natürlich eher dort zum Einsatz kam. An der Ostfront waren es vor allem die Deutschen und die Österreicher, die Tauben einsetzten, da es dem Russischen Reich vor allem an mobilen Schlägen mangelte, um die Nutzung der Tauben effektiv gestalten zu können[20]. Auch sie hatten eigene Brieftauben im Einsatz, die sie jedoch kaum für die Nachrichtenübermittlung von der Front nutzten.

Zumindest zeitweise herrschten von britischer Seite Bemühungen vor, mithilfe von Brieftauben Informationen, zum Beispiel über die gesundheitlichen Bedingungen vor Ort einzuholen. Zu diesem Zweck versuchten sie Brieftauben zusammen mit Fragebögen über Kriegsgebieten, aber auch über ausländischen Truppen abzuwerfen. Die Erfolge aus diesen Versuchen waren jedoch so gering, dass die Briten sie bald wieder aufgaben[21]. Ebenfalls als Einsatz auf medizinischer Ebene kann der Einsatz von Tauben zu therapeutischen Zwecken gezählt werden. Zu diesem Zweck wurden oft Verwundete mit der Pflege und Instandhaltung von Taubenschlägen betraut[22]. Grundsätzlich legten die Briten einen großen Wert auf eine positive Darstellung der Brieftaube im Krieg. Auch in Zeitungen wurde die Taube oft Mittelpunkt humoristischer Gestaltungen, wobei der Höhepunkt in der breiten englischen Öffentlichkeit sicher das Theaterstück „Brieftauben-Nachricht“ war. Obwohl sich über in den Inhalt des Stücks heute nicht mehr viel finden lässt, war es während des Ersten Weltkrieges ein großer Erfolg in England. Das Stück wurde über vierhundert Mal aufgeführt und stand somit eindeutig im öffentlichen Interesse[23].

Während Brieftauben von den Siegermächten als Kriegshelden gefeiert wurden und mit den schon genannten Tourneen, Ausstellungen oder Kriegsdenkmälern geehrt werden, so wurde die Rolle der Brieftaube in Deutschland nicht so hoch angesehen. Pöppinghege und Proctor stellen dies in Zusammenhang mit der Niederlage, die kaum zum Feiern einlädt, egal in welchem Kontext[24]. Dennoch wurde die Rolle der Brieftaube während des Krieges, gerade oder vor allem in Züchterkreisen weiter hoch bewertet. Ob die fehlende Anerkennung der Leistungen der Brieftaube zu einem Bedeutungswandel innerhalb der Gesellschaft geführt hat, bleibt noch abschließend zu klären, zunächst möchte ich jedoch auch auf die andere Seite der Medaille eingehen.

Schließlich war der Glaube groß, der den Vorteilen einer Kommunikation durch Brieftauben entgegengebracht wurde. Doch so stark diese Vorteile auch wogen, so hatte diese Medaille dennoch eine Kehrseite. Gerade die Deutschen fürchteten durch die Nutzung dieser Kommunikationsart gravierende Nachteile, da ihnen bewusst war, dass Brieftauben als Mittel für Spionageaktionen dienen konnten. Der folgende Abschnitt wird daher die Erfahrungen im Umgang mit Brieftauben als Spionen schildern, die insbesondere die Alliierten gemacht haben. Auch zeigt er wie die Deutschen mittels Brieftauben spioniert haben, sowie deren Angst, selbst Opfer von Spionage durch Brieftauben zu werden. Natürlich übertrug sich dieses Gefühl der Beunruhigung auch auf die Tauben selbst.

 

3.2 Die Brieftaube als Spionin im Krieg

Diese andere Seite der Medaille war eine gefürchtete Kehrseite, die die Nutzung von Brieftauben im Krieg mit sich brachte. Daher gibt es zu diesem Thema auch kaum ausführliche und offizielle Berichte. Und natürlich muss man in diesem Zusammenhang sehen, dass geheimdienstliche Informationen in der Regel auch im Nachhinein geheim geblieben sind. Über die tatsächliche Zahl der Einsätze von Brieftauben zu geheimdienstlichen und Spionagezwecken lässt sich also keine gesicherte Auskunft geben. Dennoch lohnt sich der ausführliche Blick auf das, was gewiss ist.

Gerade im besetzten Belgien war die Sorge der Deutschen um einen solchen Einsatz von Brieftauben groß. Die Furcht vor feindlichen Agenten war schon früh allgegenwärtig und breitete sich bald überall, nicht nur auf deutscher Seite, aus[25]. Im ganzen Land wurden Zivilisten aufgefordert, die Augen für Spione, insbesondere für verdächtige Brieftauben, offen zu halten und solche bei Bedarf zu melden[26]. Gerade durch regelmäßige Berichte aus Belgien, die unter anderem auch in der Verbandszeitschrift des VDBL erschienen, wurde diese Angst vor Spionen in der Heimat angeheizt und weiter geschürt[27]. So wird in der Ausgabe Nummer 28 im Jahre 1915 ein ausführlicher Bericht der amerikanischen Zeitung „The Pittsburgh Leader“ wiedergegeben, in dem ausführlich über einen Spion in Belgien berichtet wird, der gefasst und bestraft wird. Dieser Artikel ist nur ein Beispiel für mehrere Berichte dieser Art, die das Misstrauen schüren sollten[28]. Während gerade in den Artikeln in der Verbandszeitschrift immer wieder an die Erhaltung des Brieftaubensports in Belgien, das immerhin als Ursprungsland des Brieftaubensports galt und daher zumindest in Züchterkreisen wenigstens auf die belgische Brieftaube als Zuchtideal Wert gelegt wurde, appelliert wurde, waren diese Stimmen, die nach der Erhaltung des Sports und der belgischen Brieftaube schrien, doch nicht die Einzigen. Das deutsche Heer trieb dagegen schon früh Bemühungen voran, die Gefahr, dass belgische Brieftauben als Spione genutzt werden konnten, einzudämmen und über kurz oder lang gänzlich auszumerzen, indem der Sport, den zivile Züchter gern gerettet gesehen hätten, komplett unterdrückt werden sollte.

Daher beschlagnahmten verantwortliche Heeresmitglieder die Tauben belgischer Züchter, und sofern sie sie nicht für ihren eigenen Dienst nutzten, wurden die Tiere interniert und festgehalten, wie Abbildung 3 deutlich zeigt[29].

Solche Bilder waren während des Krieges nicht unbedingt selten. Gerade in den Hochburgen des damaligen belgischen Brieftaubensportes Antwerpen, Lüttich, Brabant und Namur kamen solche Bilder der beschlagnahmten und internierten Tauben relativ häufig vor. Überall in Belgien, auch außerhalb der eben genannten Provinzen, florierte der Brieftaubensport schon viel früher, als beispielsweise im Deutschen Reich, und daher überrascht es nicht, dass die Zahl der Züchter und deren Tauben derart groß war, dass die konfiszierten Tauben ganze Markthallen füllen konnten. Doch das waren bei Weitem nicht alle Brieftauben. Es gab viele Züchter, die ihre Tauben diesem Schicksal der Internierung und möglichen Tötung durch die Deutschen nicht aussetzen wollten. Sie hielten die Tauben entweder versteckt oder aber sie töteten die Tiere selbst. Dabei handelte es sich allerdings nicht nur um private Züchter. Auch innerhalb der belgischen Armee, die sich zwar selbst noch im Aufbau befand, aber selbst schon Brieftaubeneinheiten unterhielt, hielt man an der Praxis fest, die Tauben lieber zu töten, als den Deutschen zu überlassen. Dies zeigt besonders das Beispiel eines Kommandanten, der einen Taubenschlag in Brand steckte, infolgedessen die über 2500 Tauben verbrannten[30]. Die Praxis, die Bestände sämtlicher Taubenschläge in Belgien aufzunehmen und zu registrieren, seien es die zivilen oder die militärischen Schläge, wurde den deutschen Behörden aufgrund der Masse belgischer Brieftauben jedoch zu aufwendig. Daher ging man im Jahr 1915 dazu über, belgischen Brieftaubenzüchtern harte Auflagen zur Haltung von Tauben aufzuzwingen[31]. Die Einhaltung der Auflagen wurde anschließend strikt und regelmäßig durch die Behörden und unter Zuhilfenahme von deutschen Züchtern kontrolliert[32]. Auf diese Weise sollte vermieden werden, dass sich in den einzelnen Schlägen fremde Tauben aufhielten. Ebenso wurden belgischen Züchtern strenge Zuchtauflagen verordnet[33]. Sofern belgische Brieftauben also nicht beschlagnahmt und interniert wurden, so mussten ihre Züchter sie zumindest registrieren lassen. Gleichzeitig durfte den Tauben auch kein Freiflug mehr gewährt werden. Dem Militär war es in dieser Zeit erlaubt, alle freifliegenden Tauben in der Besatzungszone zu töten. Außerdem wurde die illegale Haltung von Brieftauben, aber auch die illegale Tötung von Tauben in der Besatzungszone zudem hart bestraft und konnte eine Anklage wegen Spionage nach sich ziehen[34]. Im Jahr 1918 ging man außerdem dazu über, belgische Brieftauben zu konfiszieren und in Deutschland bei Züchtern unterzubringen. Diese Praxis wurde vereinzelt durchgeführt und wurde zumindest bei den deutschen Züchtern gern angenommen[35].

(Fortsetzung folgt)

Anhang

 

[1] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 68.

[2] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 93.

[3] Vgl. Hoffmann: Das Taubenbuch (1982), S. 122.

[4] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 112.

[5] Vgl. ebd., S. 125.

[6] Vgl. ebd., S. 131.

[7] Vgl. ebd., S. 122.

[8] Vgl. Fussel/Kühntopp: Chronik (2009), S. 12.

[9] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 51.

[10] Vgl. ebd.

[11] Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 107.

[12] Vgl. ebd., S. 113.

[13] Vgl. ebd.

[14] Vgl. ebd., S. 108.

[15] Vgl. ebd., S. 114.

[16] Vgl. Hildebrandt: Gefiederte Kuriere (2001), S. 67.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. ebd., S. 71.

[19] Vgl. ebd., S. 75.

[20] Vgl. Hoffmann: Das Taubenbuch (1982), S. 127.

[21] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 112.

[22] Vgl. ebd.

[23] Vgl. ebd., S. 113.

[24] Vgl. ebd., S. 116.

[25] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014)., S. 116.

[26] Vgl. ebd., S. 115.

[27] Vgl. u.a. Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1915), Nrn. 28, 51. Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1916), Nrn. 21, 29, 31, 39. Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1917), Nrn. 15, 28, 45.

[28] Vgl. „Die Brieftaube im Dienste des Vaterlandes. Englisch-amerikanischer Bericht aus „The Pittsburgh Leader“. Ins Deutsche übersetzt von Adolf Sturm in R.“. in: Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1915), Nr. 28, S. 6.

[29] The Illustrated War News, 7.10.1917, S. 15.

[30] Vgl. Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg (2014), S. 51.

[31] Vgl. ebd., S. 109/110.

[32] Vgl. „Aus der belgischen Provinz Limburg“ in: Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1916), Nr. 31, S. 2.

[33] Vgl. „Die Brieftauben in Belgien, speziell Provinz Limburg“ in: Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1916), Nr. 21, S. 2.

[34] Vgl. Pöppinghege/Proctor: Brieftauben im Ersten Weltkrieg (2009), S. 109.

[35] Vgl. Zeitschrift für Brieftaubenkunde (1918), Nr. 26.

FOTOS

Foto 01a + 1b, BU:

„5 Tauben hineingeben – fest verschließen“ ist auf den runden Deckeln der drei Öffnungen zu lesen. Bei Giftgasangriffen konnten in diesem Gasschutzkasten insgesamt 15 Brieftauben gerettet werden.

Foto 02, BU:

Eine Brieftaube wird durch eine speziell angefertigte Klappe aus einem Britischen Panzer freigelassen (1918). Die Engländer und die Deutschen trainierten Brieftauben sogar für Einsätze aus Flugzeugen oder U-Booten.

Foto 03, BU:

Abb. 03: Aus Angst vor Spionageangriffen mit Brieftauben, wurden die Tauben belgischer Züchter interniert und festgehalten. Das Foto zeigt die Internierung in einer Markthalle in Antwerpen.

Foto 04, BU: [Foto: National Museum of American History]

„Cher Ami“ ist neben „G. I. Joe“ (2. Weltkrieg) wohl die berühmteste Militär-Brieftaube der Welt. Im Oktober 1918 rettete sie 194 Soldaten das Leben. Sie erhielt zahlreiche Ehrungen, wurde nach ihrem Tod präpariert und ist noch heute im Nationalmuseum für amerikanische Geschichte in Washington zu sehen.

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