Nachgefragt bei FW Mollenhauer

Im Januar verloren der HF Mollenhauer und seine Familie ihr Zuhause durch ein Feuer. Wir haben nachgefragt, wie es der Familie heute geht.

Kameradschaft

Herr Mollenhauer, wie geht es Ihnen 5 Monate nach dem Brand?

Mollenhauer 

Inzwischen wieder einigermaßen gut, aber der Schock sitzt noch tief. Aber mit der allseitigen Unterstützung kann ich mit meiner Familie wieder zuversichtlich vorausschauen.

Kameradschaft 

Zurück zum 2. Januar. Sie saßen gegen 21 Uhr mit Ihrer Familie im Wohnzimmer, als Sie den Brand im Anbau bemerkten. Die Feuerwehr war schnell da, und Ihre Familie stand auf der Straße.

Was haben Sie in Erinnerung?

Mollenhauer

Die große Hilfsbereitschaft der Nachbarn und der Bürgermeisterin. Sie hat sogar für alle Würstchen und Getränke besorgt. Eine Nachbarin stellte uns sofort ihr Ferienhaus zur Verfügung. Leider durften wir nicht mehr ins Haus, konnten also nur wenig retten.

Kameradschaft 

Wie ging es am Samstag weiter?

Mollenhauer 

Es sammelten sich Spenden aller Art, vor allen für meine beiden Kinder. Eine ganz besondere Überraschung war der Besuch des Kameraden Riegert von der Kameradschaft, der uns 500,--€ als Soforthilfe übergab. Davon haben wir Sachen, vor allem für die Kinder, für die Schule und den Kindergarten am Montag gekauft.

Weitere Hilfe kam von der Gemeinde, Nachbarn, Kameraden, besonders StFw Reichenbach (Spieß 4./), der die Sammlung im Btl. organisierte, 
BwSozWerk, MilPfarrer, Ostholsteiner Behindertenhilfe, wo meine Frau arbeitet, sowie auf das in der Zeitung genannte Konto.

Sonntag und Montag habe ich je ca. 200 Telefonate als Danksagung geführt.

Kameradschaft 

Was war mit der Kripo und der Versicherung?

Mollenhauer 

Das lief sehr professionell ab. Der Totalschaden wurde festgestellt und wir konnten gemeinsam den Wiederaufbau planen. Wir fanden einen örtlichen Bauunternehmer, der Bauantrag wurde Mitte März gestellt, die Gemeinde erteilte die Genehmigung innerhalb 6 Wochen und seit Anfang Mai wird gebaut. Am 
23. Mai war Richtfest und Ende August wollen wir aus unserer Übergangswohnung aus und in unser neues Zuhause einziehen.

Kameradschaft 

Wie geht es Ihren Kindern jetzt?

Mollenhauer

Die erste Zeit war schlimm, weil alles Vertraute fehlte. Aber sie wurden in Kita und Schule sehr gut aufgefangen und leben jetzt “normal“. Die Erinnerungen kommt aber immer mal wieder hoch.

Kameradschaft 

Wie geht es Ihnen und Ihrer Frau?

Mollenhauer 

Wir hatten unseren Streß mit dem Verlust des in 5 Jahren mit viel Eigenleistung errichtetem Haus. Und die Zukunft lag ja zum Teil auch im Ungewissen. Aber der Arbeitgeber meiner Frau und auch die Bundeswehr haben uns nach Kräften unterstützt.

 

Kameradschaft 

Was war mit der Kripo und der Versicherung?

Mollenhauer 

Das lief sehr professionell ab. Der Totalschaden wurde festgestellt und wir konnten gemeinsam den Wiederaufbau planen. Wir fanden einen örtlichen Bauunternehmer, der Bauantrag wurde Mitte März gestellt, die Gemeinde erteilte die Genehmigung innerhalb 6 Wochen und seit Anfang Mai wird gebaut. Am 
23. Mai war Richtfest und Ende August wollen wir aus unserer Übergangswohnung aus und in unser neues Zuhause einziehen.

Kameradschaft 

Wie geht es Ihren Kindern jetzt?

Mollenhauer

Die erste Zeit war schlimm, weil alles Vertraute fehlte. Aber sie wurden in Kita und Schule sehr gut aufgefangen und leben jetzt “normal“. Die Erinnerungen kommt aber immer mal wieder hoch.

Kameradschaft 

Wie geht es Ihnen und Ihrer Frau?

Mollenhauer 

Wir hatten unseren Streß mit dem Verlust des in 5 Jahren mit viel Eigenleistung errichtetem Haus. Und die Zukunft lag ja zum Teil auch im Ungewissen. Aber der Arbeitgeber meiner Frau und auch die Bundeswehr haben uns nach Kräften unterstützt.

Ich mache inzwischen wieder Dienst nach dem Hamburger Modell und bin auch wieder einigermaßen stabil.

Das Gespräch führte OTL a.D. Rath, 1.Sprecher der Kameradschaft   27.5.2017

So sah es nach dem Brand im Januar aus

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