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Die Ausgabe 01/2017 ist gedruckt und wurde an die Mitglieder verteilt. Nun wollen wir Ihnen auch im Internet die neuesten Beiträge der Kameradschaft zeigen. Auf folgende Berichte können Sie sich freuen:

  1. Grünkohlessen
  2. 11. Kohlfahrt
  3. Skat & Knobelabend
 

Grünkohlessen

In der Welt unterwegs – In Ostholstein zuhause. Familientreffen im Zeichen des Grünkohls

Einmal im Jahr möchte das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ gemeinsam mit der Truppenkameradschaft etwas Besonderes an die Gesellschaft in Ostholstein zurückgeben und lädt dazu seit 1982 zum festlichen Grünkohlessen in die Rettberg-Kaserne ein.

Die „Familie“ der Eutiner Aufklärer ist eine fürsorgliche, engagierte und Generationen übergreifende Gemeinschaft. Angefangen bei den Soldaten des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“ aus Eutin, die im vergangenen Jahr in den Bundeswehreinsätzen in Afghanistan, dem Kosovo und im afrikanischen Mali ihre Fähigkeiten und ihre Kameradschaft unter Beweis gestellt haben, fühlen sich auch die Mitglieder der Truppenkameradschaft, die Freunde und Förderer, sowie die ostholsteinische Prominenz in der Rettberg-Kaserne zuhause. 

Ganz besonders gerne kommt man dort zusammen, wenn es draußen kalt und der Grünkohl frisch ist. Hauptfeldwebel Pischke präsentierte mit seinen Männern, den knapp 250 Gästen, ausgewählten Grünkohl mit jungen Kartoffeln und ordentlich holsteinischen Wurst- und Fleischspezialitäten. 

Ein besonders Geheimnis gäbe es beim Grünkohl nicht, aber auf die Auswahl des besten Rohstoffs käme es natürlich an, so die einhellige Meinung der „goldgelben“ Köche. 

Bevor jedoch der Fokus auf dem Grünkohl und die eingedeckten Silberteller fiel, wurden die Gäste zunächst von Soldaten in traditioneller Husarenuniform im Fackelschein begrüßt. Im warmen Festsaal angekommen begrüßte Oberstleutnant Radü als Kommandeur der Eutiner Heeresaufklärer, gemeinsam mit Herrn Oberstleutnant a.D. Rath, jeden Gast mit Handschlag.

Während sich der Saal füllte fanden sich schnell illustre Gesprächsrunden zusammen, bei denen sich Bürgervorsteher, General a.D., Mitglied des deutschen Bundestages, aktiver Soldat und gut gelaunter Pensionär angeregt miteinander unterhielten und auch diskutierten.

Als Projektfeldwebel verdiente sich an diesem Abend Oberfeldwebel Schwarze seine Lorbeeren. Ihm gelang es, mit seinen Kameraden einen Rahmen zu schaffen, der diesem liebgewonnenen Zusammenkommen von Soldaten und Gesellschaft würdig war. 

Oberstleutnant Radü ließ es sich nicht nehmen, nach der persönlichen Begrüßung den Stellenwert dieses Festes hervorzuheben. Vor wenigen Wochen sind nun die letzten Kameraden aus dem Einsatz nach Hause gekommen und daher meldete er die „Familie“ wieder vollzählig in Ostholstein zurück. Dabei war es dem Bataillonskommandeur ein besonderes Anliegen, sich auch bei den Patengemeinden zu bedanken. Vor, während und nach den Auslandseinsätzen konnten sich alle Soldaten des Verbandes immer ganz zuhause fühlen und ihren Dienst an der Gesellschaft, mit einem vorbildlichen Rückhalt in der Region, leisten. In Zeiten von Unsicherheit und Konflikten in der Welt sei es elementar für das Seelenheil, dass man eine Heimat habe und um eine Familie wisse, die einen auffängt, wenn es mal besonders schwierig werde. Dazu fügte Herr Rath an, dass erst vor kurzem einem Soldaten mit seiner Familie elementar und schnell geholfen werden konnte, nachdem der Familie das Haus abgebrannt war. Unterstützung auch am Wochenende beim Aussortieren und Umzug, Sach- und Geldspenden und aufbauende Worte waren umgehend zur Stelle und die Familie konnte sich mit ihren Kindern auf das Wesentliche konzentrieren und nach diesem Schock zurück in den Alltag finden. Dieser gemeinsamen Hilfe wurde ebenfalls langanhaltender Applaus gespendet.

Im Anschluss an die Rede gab es dann noch eine Besonderheit! Unvermittelt zeigte Oberstleutnant Radü seinen Gästen, wie wunderbar man einen Oberfeldwebel ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern konnte – der Bataillonskommandeur beförderte Karsten Zwieg zum Hauptfeldwebel. Der anschließende Schlachtruf der Aufklärer führte zu einer ausgeprägten Gänsehaut und stellte den Startschuss für die Ordonnanzen dar, die daraufhin den Grünkohl an die langen Tafeln brachten.

Noch bis spät in die Nacht hinein würde geklönt, geratscht und gelacht und immer wieder betont, welches Glück man doch habe, als Aufklärer in Ostholstein zuhause zu sein.

H Unkel 

Die Küche hat fantastisch gekocht
Begrüßung der Gäste
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Kohlfahrt

Mit Zuwendung aus dem Saarland

Mit 54 Teilnehmern erfuhr die 11. „Kohlfahrt“ der Aufklärer-Kameradschaft am Sonnabend eine hohe Beteiligung – und wurde mit landestypischen Getränken des Saarlandes ausgestattet, die die Familie Leistenschneider geschickt hatte. Der 2010 verstorbene Stephan Leistenschneider war Kommandeur in Eutin und hatte 2007 mit einer verlorenen Wette den Anstoß zur ersten Kohlfahrt gegeben:

Ralf Thiersch hatte sie binnen 48 Stunden organisiert. Die jüngste Wanderung startete und endete bei trockenem Wetter am Casino
der Kaserne. Bei Spielen wurden Julia Hoth und Dieter Holst als Königspaar ermittel, Marit Faber und Kim Hommelhoff wurden
Prinzessinnen.

Achim Krauskopf, Ostholsteiner Anzeiger 21.02.2017

Die saarländischen Präsente werden präsentiert

Skat & Knobelabend

Mit viel guter Laune und Freude auf einen spannenden Skat und Kniffelabend, trafen sich 27 Mitglieder und Freunde der Kameradschaft wieder einmal im Casino der Rettberg-Kaserne

Besonders begrüßt wurden Herr Oberstabsfeldwebel Starck und
8 weitere Männer seiner 2.Kompanie, die sich unter die Kniffelspieler mischten. Bereitwillig und gerne beantworteten sie unendlich viele Fragen. So wurde vieles aus dem heutigen Soldatenalltag für die ehemaligen Soldaten wieder etwas verständlicher. Viele Fragen wurden natürlich zu den verschiedenen Auslandseinsätzen gestellt, hier sei an erster Stelle der Einsatz in MALI genannt.

Dem OStFw Starck und seinen Männern hier noch einmal ein kräftiges Dankeschön.

Ach ja, gespielt wurde auch noch.

Herr Herrmann Sott erspielte sich den Pokal bei den Skatspielern und Frau Gudrun Kruse gewann bei den Kniffelspielern den Pokal. Alle Teilnehmer erhielten einen Preis, dafür sorgten still im Hintergrund die Kameraden Krause, Metzner und Nippa.

Für alle Beteiligten war es ein schöner geselliger Abend und wir freuen uns auf das
nächste Mal.

OSF a.D. Nippa

Die saarländischen Präsente werden präsentiert
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